SPD-Generalsekretärin Luisa Boos bezeichnet die heute vorgestellten Ergebnisse der Studie zum Verdienst in der Kindertagespflege als „zwar nicht überraschend, aber skandalös“. Boos dankte dem Landesverband für Kindertagespflege, mit dieser Studie Transparenz über den Verdienst in der Kindertagespflege geschaffen zu haben. Die prekären Arbeitsbedingungen in der Kindertagespflege seien viel zu lange verschleiert worden. „Wir reden seit zig Jahren über die Aufwertung der sozialen Berufe – gerade auch im Erziehungsbereich, bei der Arbeit mit Kindern, bei Arbeit mit besonderer Verantwortung am Menschen. Jetzt zeigt sich schwarz auf weiß, dass Tagespflegepersonen de facto nicht einmal den Mindestlohn bekommen“, so Boos. „Die Tagespflege ist mehr wert!“
„Alles andere als dieses Urteil wäre nicht akzeptabel und nicht erträglich gewesen. Auch am heutigen Tag sind wir in Gedanken bei den zehn ermordeten Menschen und ihren Angehörigen.
Dieses Urteil darf kein Schlusspunkt sein. Es braucht weitere Aufklärung. Die Rolle des Verfassungsschutzes bleibt nach wie vor unklar. Wir müssen die Bedingungen für die Zusammenarbeit und Koordination der Polizei über Bundesländer hinweg weiter verbessern.
Der Kampf gegen Rassismus, gegen Hass und Gewalt in unserer Gesellschaft muss unvermindert weiter gehen. Der Kampf gegen rechts beginnt lange vor der Ahndung begangener Straftaten.“
Die SPD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier wird sich am Freitag, 13. Juli 2018, ab 19 Uhr im Saal Nehrener Gasthaus Schwanen den Fragen des Journalisten Joachim Kreibich stellen.
Kreibich, im Hauptberuf Redakteur des Reutlinger Generalanzeigers, wird einerseits den Menschen Leni Breymaier beleuchten, die als gelernte Verkäuferin authentisch und ohne Scheuklappen dafür steht, das Land voran und die Menschen zusammen zu bringen und dafür bekannt ist, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt und die dafür gelegentlich auch als „schwäbische Schwertgosch“ tituliert wird. Zum anderen wird Kreibich auch Fragen zur derzeitigen Rolle einer SPD in Land und Bund stellen, die aktuell aus dem Umfragetief nicht herauszukommen scheint.
Leni Breymaier, das ist gewiss, wird in der ihr eigenen, unterhaltsamen und erfrischend unakademischen Weise Antworten geben und Wege aufzeigen, die nicht nur die SPD, sondern der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen werden.
Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen, anregenden Talk-Abend im Schwanen.
Die SPD Nehren lädt im Namen des SPD-Steinlach-Sextetts alle Interessierten herzlich zu dieser Veranstaltung ein, die ein Beitrag zum politischen und gesellschaftlichen Diskurs nicht nur für SPD-Mitglieder sein wird.
SPD-Generalsekretärin Boos: „Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre“
Flüchtlingspolitik: Beschluss der Stuttgarter CDU ist „fatales Signal“ SPD-Generalsekretärin Boos: „Selbst wer nichts für Europa übrig hat, muss erkennen, dass ein nationaler Alleingang ziemlich dumm wäre“ SPD-Generalsekretärin Luisa Boos hat den Beschluss der Stuttgarter CDU, in der Flüchtlingspolitik den Kurs von CSU-Chef Seehofer zu unterstützen, als „fatales Signal“ bezeichnet. „Dass die Stuttgarter Christdemokraten ihrer Kanzlerin und ihrem Landesvorsitzenden Strobl die Gefolgschaft aufkündigen, ist das eine. Dass sie eigentlich zu feige waren, dies auch offen zu sagen, das andere. Aber es ist eben in der Sache einfach falsch und kontraproduktiv. Das gilt gerade im Blick auf die Landeshauptstadt.“
Weit über hundert Genossinnen und Genossen haben am Workshoptag der Landes-SPD in Waiblingen teilgenommen. In zahlreichen Arbeitsgruppen wurde über die inhaltliche Ausrichtung und Erneuerung der SPD diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die Kommunal- und Europawahlen im nächsten Jahr. Gemeinsam mit Leni Breymaier, Generalsekretärin Luisa Boos und weiteren Expertinnen und Experten beschäftigten sich die Mitglieder unter anderem mit Europa, Wohnungsbau, Integration, Gesundheit, Innere Sicherheit, Prostitution und Umweltpolitik. Ebenso boten die Arbeitsgemeinschaften fachliche Diskussionsforen an – und auch die Gestaltung des Wahlkampfs in sozialen Medien war ein begehrtes Thema.
Nehren hat einen Plan!
Das sieht man nicht zuletzt an der Vielzahl der in den letzten Jahren angepackten und umgesetzten Vorhaben. Hier nur eine unvollständige Aufzählung in Stichworten: Landschaftsschutzgebiet, Ensembleschutz, schnelles Internet, Premium Wanderweg, Wohnmobil-Stellplatz, Geschichtspfad, Musikantenscheune, Kindergärten Aus- und Neubau, Feuerwehr-Fuhrpark optimiert, Beleuchtungskonzept, Rathaus Renovierung und Anbau, Spielplatz neu angelegt, Viehmarkt umgestaltet, Friedhofserweiterung, Neubaugebiete, Rotkreuzhäusle + Schwanen renoviert, …
Wer jemals mit Auswärtigen darüber redet, der erfährt, wie sehr dies auch in der Umgebung registriert wird, insbesondere das „Schwanenprojekt“ samt Finanzierung und genossenschaftlichem Betrieb wird oft ungläubig bestaunt.
All dies und einiges mehr haben Bürgermeister und Gemeinderat gemeinsam umgesetzt. Die SPD Nehren muss sich mit ihrem Anteil daran nicht verstecken, einiges wurde alleine von uns initiiert, vieles haben wir entsprechend unserem Kommunalwahlprogrammen von 2009 und 2014 unterstützt (http://www.spd-nehren.de/kommunalwahl-programm-2014/).
Ja, Nehren hat ersichtlich einen Plan! Die Übernahme der Landesstrasse durch die Gemeinde, Tempo 30 in ganz Nehren, Auslobung eines Architektenwettbewerbs zur Neugestaltung öffentlicher Räume in der Ortsmitte einschließlich Verkehrskonzept und sukzessive Umsetzung der Vorschläge des Gewinner-Konzepts ist ein weiterer Teil dieses Nehren-Plans. Ziel ist es, den Durchgangsverkehr ganz aus dem Dorf rauszuhalten, durch Umgestaltung von Straßen und Kreuzungen die Geschwindigkeit auf tatsächliches Tempo 30 zu bringen und dafür die Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Nehrener noch einmal deutlich zu erhöhen.
Der SPD-Ortsverein steht hinter diesem Konzept und unterstützt insbesondere auch die Einrichtung des Bohlstrassen-Platzes im Ensemble Rathaus-Schwanen-Bürgerhaus. Die damit verbundenen Einschränkungen für einige Bewohner der vorderen Bohlstrasse und die geringe zusätzliche Verkehrsbelastung für Anwohner der Wertstrasse halten wir für vertretbar. Diese Belastungen sollten durch die Umsetzung des Verkehrsplans gemildert werden (indem z.B. ein Teil des Netto-Verkehrs auf die Umgehungsstrassen verlagert wird).
Der SPD-Ortsverein ruft daher zur Teilnahme am Bürgerbegehren auf. Stimmen Sie dabei mit NEIN und bestätigen Sie damit den mit deutlicher Mehrheit gefassten Beschluss des Gemeinderats.
Der Tübinger Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann wurde gestern von der Landesgruppe der baden-württembergischen SPD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag zum neuen Vorsitzenden gewählt. Rosemann folgt damit auf Katja Mast, die nicht mehr kandidierte. Mast konzentriert sich künftig auf ihre Arbeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, in der Kommission zur Zukunft der Rente der Bundesregierung sowie in der Lenkungsgruppe „Zukunft der Arbeit“ zur Erneuerung der SPD. „Ich werde den Kurs von Katja Mast fortsetzen und eine starke Stimme für die baden-württembergischen Interessen sein. In der Bundestagsfraktion und gegenüber der Bundesregierung geht es darum, die SPD-Landesgruppe leidenschaftlich zu vertreten“, unterstreicht der neue Vorsitzende der Landesgruppe seine Motivation.
Wir laden Sie hiermit herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich über dieses Thema, dass mittlerweile eine große Dimension angenommen hat, zu informieren.
Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!
10.07.2026 - 10.07.2026
Treffen der Landesspitze
25.07.2026, 00:00 Uhr - 12:00 Uhr
Konstituierende Sitzung des Landesvorstands
11.09.2026 - 11.09.2026
Präsidium
18.09.2026, 17:00 Uhr - 20:00 Uhr
Landesvorstandsklausur