Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.
Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.
Die Carlo-Schmid-Stiftung hat am Freitagabend in der Aula der Universität Mannheim den Carlo-Schmid-Preis 2026 an die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stiftung ihren herausragenden Einsatz für Wissenschaft, öffentliche Aufklärung und den faktenbasierten gesellschaftlichen Dialog.
Nach Ablauf der Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am gestrigen Sonntag stehen die Kandidaturen für den Landesvorsitz der SPD Baden-Württemberg fest. Für das Amt bewerben sich Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als Doppelspitze. Zudem treten Dr. Dorothea Kliche-Behnke und Carsten Lotz jeweils mit Einzelkandidaturen an.
Gut besucht war die Mitgliederversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 Plus im Kreisverband Tübingen am 31.03.2026 im Tübinger SPD-Büro. Vorsitzender Friedrich Gocht berichtete zunächst von den Veranstaltungen im vergangenen Jahr mit interessanten Themen aus der ganzen Bandbreite gesellschaftspolitischer Belange:
"Die Rente von morgen" mit Martin Rosemann im Gemeindehaus Lamm, "Gesund und alt - Strategien kommunaler Gesundheitsförderung" in der Begegnungsstätte Hirsch, ein Besuch im "Haus der Geschichte" in Stuttgart mit Führung und eine szenische Lesung der "Konferenz der Tiere" von Erich Kästner mit Reinhard und Gabriele Kilian.
Darüber hinaus gab es öffentliche Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen. Die Vorstandsmitglieder Friedrich Gocht und Uwe Kramer nahmen auch an der Landesdelegiertenkonferenz in Renningen teil. Dabei wurde Friedrich Gocht in den Landesvorstand der AG 60 Plus gewählt.
Nach dem Tätigkeitsbericht standen die Neuwahlen zum Vorstand an.
Einstimmig gewählt wurde Friedrich Gocht als Vorsitzender, als Beisitzer wurden gewählt Hildegard Grießer-Arslan, Gabriele Kilian, Reinhard Kilian, Uwe Kramer und Michael Lucke.
In der anschließenden lebendigen Diskussion ging es um das deprimierende Ergebnis für die SPD bei der vergangenen Landtagswahl und um Strategien, wie die Älteren in der SPD dazu beitragen können, die sozialdemokratischen Ideen und Lösungsansätze vor Ort konkret und sichtbarer zu machen.
(Bericht v. Reinhard Kilian)
Der SPD-Ortsverein Mössingen besuchte am vergangenen Freitag, 20. März 2026 die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“. Die von der Friedrich-Ebert-Stiftung konzipierte Leihausstellung wird aktuell vom Stadtmuseum Mössingen im Panoramaraum der Pausa Tonnenhalle präsentiert und bot den Teilnehmenden einen eindrucksvollen und anschaulichen Einblick in die Gefahren des Rechtsextremismus für Demokratie und Menschenwürde.
Durch die Ausstellung mit ihren verschiedenen Themenschwerpunkten führten drei Schülerguides des Firstwald-Gymnasiums. Mit großem Engagement vermittelten die drei Schülerinnen die Inhalte der Ausstellung und ermöglichten den Teilnehmenden einen lebendigen und verständlichen Zugang zu den mitunter komplexen Themen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung standen grundlegende Fragen: Warum ist Demokratie schützenswert? Welche Ideologien liegen rechtsextremem Denken zugrunde? Und wie können Demokratinnen und Demokraten auf entsprechende Einstellungen und Handlungen reagieren? Auf drei Infotafeln wurden zentrale demokratische Prinzipien erläutert. Demokratie wurde dabei als unverzichtbare Grundlage für Freiheit und Gleichheit dargestellt. Wichtige Elemente wie ein pluralistisches Politik- und Gesellschaftsverständnis wurden verständlich erklärt. Gleichzeitig machten die Schülerguides deutlich, wie diese Prinzipien durch rechtsextreme Ideologien bedroht werden. Auch die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in der Gesellschaft wurde thematisiert und kritisch beleuchtet. Über einen interaktiven Medientisch berichteten Zeitzeugen und Betroffene rechter Gewalt in Videobeiträgen von ihren Erfahrungen. Durch Fragen regten die Schülerguides zudem immer wieder zu Diskussionen unter den Teilnehmenden an.
Für die Mössinger SPD war der Besuch der Ausstellung eine wichtige Gelegenheit zur politischen Bildung und zum Austausch. Die Ausstellung machte eindrücklich deutlich, wie wichtig es ist, demokratische Werte aktiv zu verteidigen und sich gegen jede Form von Rechtsextremismus zu stellen. Sie ermutigte dazu, im Alltag Zivilcourage zu zeigen und einer Normalisierung rechter Einstellungen entschieden entgegenzutreten.
Vielen Dank an die Schülerguides und Museumsleiterin Franziska Blum für die interessante Führung durch die Ausstellung!
Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat in seiner heutigen Sitzung zentrale Beschlüsse zur Aufarbeitung der Landtagswahl 2026 sowie zur organisatorischen und personellen Neuaufstellung der Partei gefasst. Ziel ist es, die notwendigen Konsequenzen aus dem Wahlergebnis zu ziehen und zugleich zügig die Voraussetzungen für einen Neustart der SPD im Land zu schaffen.
29.10.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
Frauen*ProjekteZentrum, Weberstraße 8, 72070 Tübingen
Rufen, Pfeifen, Hupen: Catcalling im Alltag
29.11.2026 - 29.11.2026
Präsidium