Resolution zum Pflegenotstand in den Krankenhäusern

Veröffentlicht am 04.12.2017 in Pressemitteilungen

Die SPD-Kreismitgliederversammlung am 24.11.2017 hat zum Thema „Entlastung der Pflege durch bessere Personalausstattung im Krankenhaus“ eine Resolution beschlossen.

Die SPD im Kreis Tübingen unterstützt den Streik und die Forderungen der Beschäftigten des UKT nach mehr Personal. Dazu braucht es endlich eine tariflich festgelegte Mindestbesetzung auf allen Stationen.

Die Botschaft der Beschäftigten ist klar: Sie verlangen eine Entlastung und zwar sofort!

Die Arbeitsbelastung in der Pflege ist heute an einem Punkt angekommen, der sowohl für die Pflegenden selbst, als auch für die Patienten nicht mehr hinnehmbar ist. Überlastete Beschäftigte gefährden die Sicherheit der Patienten.

Schuld daran ist die Ökonomisierung des Gesundheitswesens mit dem Zwang zur Kostenreduzierung.

Damit eine Entlastung der Pflegenden nachhaltig ist, muss den Krankenhäusern eine ausreichende Finanzierung und zwar zweckgebunden für zusätzliches Fachpersonal zugebilligt werden.

Zudem müssen die Länder die nötigen Investitionsmittel bereitstellen.

Die Kreismitgliederversammlung setzt sich überdies dafür ein,  dass die politisch Verantwortlichen gesetzliche Vorgaben zur Personalausstattung in Krankenhäusern schaffen.

Auch muss das Pflegepersonal deutlich besser bezahlt werden.

Nur so können wir dem Pflegenotstand entgegenwirken!

 

Martin Rosemann

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