Katja Mast: Betreuungsgeld ist und bleibt ein Rückfall in die familienpolitische Steinzeit

Veröffentlicht am 06.06.2012 in Bundespolitik

Zum heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zur Einführung eines Betreuungsgeldes erklärt SPD-Generalsekretärin Katja Mast

"Das heute vom schwarz-gelben Bundeskabinett verabschiedete Betreuungsgeld ist und bleibt ein Rückfall in die familienpolitische Steinzeit. Es hält gerade die Kinder von Bildung und Betreuung fern, die diese besonders brauchen. Und es hält Frauen von der Berufstätigkeit fern.

Wir von der SPD wollen nicht die Entscheidung zwischen Familie und Beruf, sondern die Vereinbarkeit. Wir brauchen einen Ausbau der Kinderbetreuung und keine Arbeitsplatz- und Bildungsfernhalteprämie.

Der heute von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder auf den Weg gebrachte Beschluss für ein Betreuungsgeld ist ein politisches Armutszeugnis.

Dass jetzt weniger Geld dafür aufgewendet werden soll, ändert daran nichts." 

 

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