Homophobie in der CDU: Wolf muss sich erklären!

Veröffentlicht am 05.02.2015 in Landespolitik

Bild: william87/Fotolia

SPD-Generalsekretärin Katja Mast hat den CDU-Fraktionsvorsitzenden Guido Wolf aufgefordert, sich von homophobem Gedankengut in seiner Fraktion unmissverständlich zu distanzieren. „Was da zum Teil von sich gegeben wird, ist sowas von perfide und verworren, dass man es kaum in Worte fassen kann“, so Mast. „Wenn Herr Wolf diese Geisteshaltung als sein Verständnis von der Mitte der Gesellschaft betrachtet, dann gute Nacht, Baden-Württemberg!“

Mast verwies auf das Zitat eines anonymen CDU-Abgeordneten in der heutigen Ausgabe der „Stuttgarter Zeitung“, der im Hinblick auf die Kritik an der gestrigen Wahl des Landtagspräsidenten offenkundig gesagt hatte: „Wäre der Kollege Klenk andersherum, dann wäre es ruhig, dann würde niemand etwas sagen.“

Die SPD-Politikerin erklärte, angesichts solch „diskriminierender und unheilvoller Äußerungen“ müsse sich jede Frau und jeder Mann „mit Abscheu abwenden“. Katja Mast: „Der Chauvinismus in der CDU feiert fröhliche Urständ. Das ist nicht nah bei den Menschen. Das ist nah am Abgrund.“

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