Bericht der Straßburg-Fahrt am 18.4.18

Veröffentlicht am 23.04.2018 in Allgemein

Auf Initiative des SPD Kreisverbands und des OV Kirchentellinsfurt besuchte eine Gruppe aus Tübingen das Europäische Parlament, traf dort Peter Simon MdEP und besuchte die Straßburger Innenstadt.

Erstes Ziel dort war das Europäische Parlament, das nur unter flughafengleichen Sicherheitskontrollen betreten werden darf. Das Bauwerk von 1999 bietet dem Besucher eine spektakuläre Architektur, den Abgeordneten aber überraschend beengte Büroverhältnisse.

Peter Simon, einer der beiden SPD-Abgeordneten aus Baden-Württemberg, begrüßte die Gruppe, und über mehr als eine Stunde informierte er zu vielfältigen europapolitischen Themen und beantwortete Fragen. Exemplarisch als Themen seien genannt: a) der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, werde meist falsch bzw. unvollständig zitiert zur Niedrigzinspolitik. Er habe immer betont, dass damit nur Zeit gekauft werde, damit die Staaten ihre Haushalte in Ordnung bringen können. Die Staaten seien also am Zug zu liefern. b) um die Akzeptanz der EU bei der Bevölkerung zu verbessern ist es laut Peter notwendig, deutlich erkennbare Maßnahmen zu ergreifen. In diesem Sinn müsse die Bundesregierung die Initiativen des französischen Präsidenten Macron aufgreifen.

Nach dem obligatorischen Fototermin mit Peter vor der Flaggenwand im Foyer des EP konnten die Tübinger Besucher für gut eine Stunde eine Sitzung des EP beobachten, dabei den besonderen Abstimmungsmodus des EP kennenlernen und leider auch einen bedrückenden Kommentar einer rechten ungarischen Abgeordneten hören.

Danach ging es in die Straßburger Innenstadt. Nach kurzer Essenspause gab es bei herrlichem Sonnenschein eine kurzweilige Stadtführung zu Fuß.

Mit der Straßburgfahrt sollte auch an den vor 100 Jahren zu Ende gegangenen 1. Weltkrieg erinnert werden und das Friedensprojekt „Europäische Union“ gewürdigt werden. Vorgesehen war dazu ein Besuch auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg, auf dem Gefallene mehrerer Nationen bestattet sind. Aus Zeitgründen beschränkte sich der Besuch auf den Blick auf den Friedhof vom Bus aus. – Das von Oliver Gaedicke dafür vorbereitete und dann auf der Rückfahrt im Bus gehaltene Referat zu Todeszahlen, Bestattung der Gefallenen und unterschiedlicher Trauerkultur in Deutschland und Frankreich fand die gespannte Aufmerksamkeit und den Beifall der Reisenden. In Paris wurde 1919 das welterste „Grabmal des unbekannten Soldaten“ errichtet. Mit Olivers Worten wurde zum Ende der Tagesreise die Aktualität und Notwendigkeit des „Friedensprojektes Europa“ nochmals eindrücklich unterstrichen.

Petra Kriegeskorte dankte den Organisatoren Elisabeth Barner-Gaedicke, Oliver Gaedicke, Wolfgang Menner und Andreas Weber für ihr Engagement sowie dem Busfahrer Josef für seine stets freundlich-gelassene und sichere Fahrkunst und Kommunikation.

Hans Rebmann, AK Europa

 

Martin Rosemann

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